LIÁ Cultivators

Filiatra, Messenia, Griechenland

LIÁ Cultivators ist das Olivenölprojekt von Cristina und Konstantinos Stribakos in Filiatra, Messinien. Aus den 19 Olivenbäumen, die ihre Eltern 1975 erbten, entstand ein vielfach ausgezeichnetes Olivenöl extra vergine aus Koroneiki-Oliven: mittelfruchtig, grün, frisch, mit einer feinen Bitterkeit, pfeffriger Schärfe und viel Energie. Ein Öl, das nicht nur glänzt, sondern richtig schmeckt.

Koroneiki, Messinien und viel Geschmack

LIÁ Cultivators ist das Projekt von Cristina und Konstantinos Stribakos in Filiatra, Messinien. Diese Gegend im Südwesten des Peloponnes ist seit Jahrhunderten Olivenland: Sonne, Wind vom Ionischen Meer, fruchtbare Böden und ein Klima, das für Olivenbäume fast schon verdächtig gut passt.

Die Geschichte von LIÁ beginnt bescheiden. 1975 erbten die Eltern von Cristina und Konstantinos gerade einmal 19 Olivenbäume. Aus diesen Bäumen wurde über die Jahre ein Familienprojekt, dann eine Leidenschaft und schliesslich ein Olivenöl, das international auffiel. Heute gehört LIÁ zu den vielfach ausgezeichneten griechischen Olivenölen und wurde unter anderem als eines der besten sortenreinen nativen Olivenöle extra ausgezeichnet.

Im Zentrum steht Koroneiki, die wichtigste griechische Olivensorte. Ihre Oliven sind klein, aber aromatisch sehr stark. Das Öl ist mittelfruchtig, grün und klar: frische Olive, Gras, Kräuter, Artischocke, Rucola, Rettich, grüner Pfeffer. Dazu kommen Bitterkeit und Schärfe, also genau jene Eigenschaften, die ein gutes Olivenöl nicht verstecken sollte.

Cristina ist zertifizierte Olivenöl-Sommelière, kümmert sich um Marke, Verkauf, Degustationen und Wissensvermittlung. Sie ist zudem eine der Mitgründerinnen von Women in Olive Oil Greece. Das merkt man LIÁ an: Hier wird Olivenöl nicht nur produziert, sondern erklärt, verkostet und ernst genommen.

Konstantinos ist der Mann der Felder, der Ernte und der Details. Er glaubt, dass Kleinigkeiten den Unterschied machen. Bei Olivenöl stimmt das leider sehr. Erntezeitpunkt, Fruchtgesundheit, Transport, schnelle Verarbeitung, Temperatur, Lagerung: Jeder Fehler kostet Frische. Und Frische ist bei Olivenöl nicht Dekoration, sondern der Kern der Qualität.

LIÁ ist kein mildes Öl für Menschen, die Olivenöl eigentlich nicht schmecken wollen. Es hat eine feine Bitterkeit, Würze und diesen pfeffrigen Zug im Hals, der zeigt, dass Polyphenole im Spiel sind. Man muss daraus keine Gesundheitsrede machen. Es genügt zu sagen: Dieses Öl ist lebendig.

Auf warmem Brot ist LIÁ fast schon genug. Es passt aber auch zu buntem Salat, Ziegenkäse, gekochtem Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch, Geflügel, Suppen, Pasta und sogar zu mutigen Desserts. Wichtig ist nur: nicht hinten im Schrank vergessen. Gutes Olivenöl gehört auf den Tisch, nicht ins Archiv.

Cristina Stribakos bringt Wissen, Sprache und Gastfreundschaft in die Welt von LIÁ. Im Hain beginnt aber alles ganz einfach: mit Bäumen, Oliven, Wetter und sehr viel Aufmerksamkeit.

Konstantinos achtet auf die Details: gesunde Koroneiki-Oliven, der richtige Erntezeitpunkt und schnelle Verarbeitung. Bei Olivenöl ist Nachlässigkeit sofort im Geschmack.

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