Primo Pan

Battifollo, Piemonte, Italien

Primo Pan ist die kleine Biskuitbäckerei der Familie Biga in Battifollo, einem Bergdorf in der Provinz Cuneo, zwischen Tanaro- und Mongia-Tal. Angela Biga und Silvano Giamello haben aus der alten Familienbäckerei einen Betrieb gemacht, der typische, handwerkliche Biskuits aus besten Rohstoffen bäckt: Bio-Mehle von Mulino Sobrino, Butter aus frischem Rahm, Eier von Freilandhühnern, Honig, Rohzucker und Haselnüsse aus der Langa.

Gute Biskuits beginnen nicht mit Aromatricks, sondern mit Mehl, Butter, Eiern, Honig, Haselnüssen und einem Teig, der Zeit bekommt.

Biskuits aus Battifollo

Primo Pan kommt aus Battifollo, einem kleinen Bergdorf in der Provinz Cuneo, zwischen dem Tanaro- und dem Mongia-Tal. Die Familie Biga betreibt dort seit der Nachkriegszeit eine handwerkliche Bäckerei. Giacomo Biga, Bauer aus Berufung und Bäcker aus Leidenschaft, lernte das Handwerk von seinen Onkeln und übernahm später den Ofen, den er Primo Pan nannte.

Seine Tochter Angela wuchs mit Mehl, Brot, Ofen und Handarbeit auf. In den 1990er-Jahren entschieden Angela Biga und ihr Mann Silvano Giamello, sich auf typische Biskuits aus besten Rohstoffen zu konzentrieren. Aus der Dorfbäckerei wurde nach und nach ein kleiner Biskuitbetrieb, ohne industrielle Abkürzung und ohne den Bezug zum Dorf zu verlieren.

Heute ist bereits die nächste Generation im Betrieb präsent. Für uns ist Stefano der direkte Ansprechpartner, aber der Kern bleibt derselbe: Battifollo, Familie, gute Rohstoffe, handwerkliche Biskuits und keine Lust auf industrielle Abkürzungen.

Die Rohstoffe sind entscheidend. Primo Pan arbeitet mit biologischen, steingemahlenen Mehlen von Mulino Sobrino aus La Morra, mit Mais, Vollkorn, Buchweizen, Dinkel, Kastanien und anderen Sorten. Dazu kommen Butter aus frischem Rahm, Eier von Freilandhühnern, Bio-Haselnüsse aus der Langa, Honig von Imkern, die ohne Chemie arbeiten, und Rohzucker. Kurz gesagt: Zutaten, die nach etwas schmecken, bevor man überhaupt mit Backen beginnt.

Gerade die Mehle machen einen grossen Unterschied. Steingemahlen, biologisch und nicht auf industrielle Gleichförmigkeit getrimmt, bringen sie Geschmack, Duft und Struktur. Ein Maisbiskuit soll nach Mais schmecken, ein Buchweizenbiskuit nach Buchweizen, ein Haselnussbiskuit nach Haselnuss. Klingt einfach, ist aber im Biskuitregal erstaunlich selten.

Primo Pan bäckt verschiedene Sorten: Maisbiskuits, Vollkornbiskuits, Buchweizenbiskuits, Kastaniengebäck, Dinkel, Haselnussgebäck und Varianten ohne Zucker. Das Ziel ist nicht, möglichst süss zu sein, sondern ein Biskuit zu machen, das man auch nach dem zweiten Stück noch gern isst. Oder nach dem dritten. Wir wollen realistisch bleiben.

Für uns ist Primo Pan deshalb ein stiller, aber sehr wertvoller Produzent. Keine grosse Show, keine künstliche Nostalgie, sondern Biskuits aus einem Bergdorf, mit sauberen Zutaten und handwerklicher Backarbeit. Sie schmecken schlicht, aber nicht einfach. Und genau das ist bei Biskuits fast die höchste Auszeichnung.

Typische Produkte dieses Produzenten