Eingemachtes Gemüse

Eingemachtes Gemüse ist bei uns keine Notlösung aus dem Vorratsschrank. Wenn es gut gemacht ist, bringt es Gemüse, Säure, Würze und Handwerk direkt auf den Tisch: zum Apéro, zu Käse, zu Salumi, zu Brot oder als schnelle Vorspeise. Staud’s aus Wien steht für eine sehr saubere, klassische Art des Einmachens. Gemüse, Früchte, Essig, Zucker, Gewürze und Zeit werden dort so eingesetzt, dass nichts laut oder künstlich wirkt. Genau das mögen wir: eingelegte Produkte, die frisch bleiben, Biss haben und nicht unter einer schweren Marinade verschwinden. Aus Lazio kommt Agnoni, ein Produzent, der Gemüse mit viel mediterranem Charakter ins Glas bringt. Artischocken, Peperoni, Tomaten oder andere Gemüse zeigen hier, wie gut Einfachheit schmecken kann, wenn Rohstoffe und Verarbeitung stimmen. Cascina Revignano aus La Loggia im Piemont ergänzt diese Welt mit dem Antipasto all’ortolana. Tomaten, grüne Bohnen, Sellerie, kleine Zwiebeln, Karotten, Peperoni und etwas Thon ergeben diesen fruchtigen, herzhaften Appetizer, der im Piemont völlig zu Recht berühmt ist. Ein Teller mit Artischocken, gefüllten Peperoncini und Antipasto all’ortolana ist für uns eine wunderbare Vorspeise. Noch etwas Brot dazu, ein Glas Wein, und plötzlich merkt man wieder: Ein gutes Glas im Vorrat ist manchmal die halbe Mahlzeit.