Säfte

Säfte sind bei uns keine Verlegenheitslösung für Menschen, die gerade keinen Wein trinken. Ein guter Saft kann Frucht, Herkunft und Handwerk genauso klar zeigen wie ein guter Wein. Besonders dann, wenn er nicht aus Konzentrat gemacht wird, sondern direkt aus reifen Früchten. Die Obstkelterei van Nahmen aus Hamminkeln am Niederrhein arbeitet seit Generationen mit Obst und Säften. 1917 als Rheinische Apfelkrautfabrik gegründet, begann die Familie 1934 mit der Herstellung von Obstsäften. Bis heute bringen Obstwiesenbesitzer aus der Region ihre Äpfel zu van Nahmen, damit daraus ehrlicher Direktsaft entsteht. Besonders wichtig sind die Äpfel von Hochstamm- und Streuobstwiesen. Alte Sorten wie Jakob Lebel, Gravensteiner, Rote Sternrenette, Kaiser Wilhelm, Bellefleur, Boskoop oder Winterrambour bringen nicht nur Süsse, sondern auch Frische, Säure und Tiefe. Genau dieses Verhältnis macht einen Apfelsaft spannend: nicht flach, nicht klebrig, sondern lebendig und ausgewogen. Bei van Nahmen wird gründlich gewaschen, sorgfältig verlesen, gemahlen und gepresst. Dem Saft wird nichts entzogen und nichts hinzugefügt: kein Zucker, keine Konservierungsmittel, keine Aromastoffe. Zur Haltbarkeit wird er schonend pasteurisiert, damit Frucht, Frische und natürliche Inhaltsstoffe möglichst erhalten bleiben. Wir mögen diese Säfte, weil sie nicht so tun, als wären sie etwas anderes. Sie sind klar, direkt und handwerklich gemacht. Zum Frühstück, zum Essen, als alkoholfreie Begleitung oder einfach für ein Glas Apfel, das nach Apfel schmeckt und nicht nach Labor.